Ja, natürlich, im Prinzip gibt es nur ein Grab.
Janine ist aber etwas Besonderes.
Darum hat sie sozusagen 3 Orte des Gedenkens.
Zuerst einmal auf dem Hauptfriedhof Görden in Brandenburg an der Havel.
Ihr Grab ist gar nicht zu übersehen.
Das passt am Besten zu Janine.
Immer schön im Mittelpunkt.
Ein wunderschönes Grab.
Ihr zweiter Platz, der vor allem uns Schülern viel bedeutet, ist der Trauerraum, den wir in der Schule eröffnen durften.
Vorher haben auch wir uns verabschiedet.
Schulintern.
Es war der Montag nach ihrem Unfall.
Alle Schüler und Lehrer versammelten sich vor der Schule.
Jeder hatte etwas mitgebracht.
Manche hatten Bilder bei.
Andere Kerzen und Blumen.
Es war ein trauriger Anblick.
Der Trauerraum, den wir dann noch eröffnen durften, gibt uns Kraft.
Er gibt uns das Gefühl, als wäre sie noch bei uns. Immerhin wäre das unser letztes Jahr auf der Schule gewesen. Danach hätte sie ihr Abitur gehabt und wäre mit großen Schritten in die Zukunft gelaufen.
Sie hätte das super gemacht.
(abgebaut im November 09 da , laut Direktor und Lehrer, nicht genug Platz in der Schule ist, um diesen kleinen Raum Janine zu widmen.)
Der dritte und wohl traurigste Ort ist der, wo dieser schreckliche Unfall geschah.
Auch dort werden Blumen niedergelegt, Gedichte und Abschiedsgrüße an den Baum gepinnt.
Wir wissen, dass sie nun ihren ganz eigenen Weg geht.
Mit Blick von oben auf uns hinab.
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